E-Commerce Markt China & Russland

Der E-Commerce-Markt in China und Russland wächst

Fakten zum Onlinehandel in Asien

26.06.18

E-Commerce-Boom in Asien

Der E-Commerce-Markt in Asien boomt. Im größten Wirtschaftsraum ist der Onlinehandel im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent gewachsen, der Umsatz wird 2018 voraussichtlich rund 726 Milliarden EUR betragen. Verantwortlich dafür ist vor allem China. 56 Prozent der knapp 1,4 Milliarden Einwohner sind Internetnutzer und bieten einen höchst interessanten Markt. Deutsche Produkte sind in China äußerst beliebt, Qualität spielt eine große Rolle – beste Voraussetzungen für deutsche Händler, den asiatischen E-Commerce-Markt zu erobern. Aber worauf müssen sie bei der Expansion achten? Die aktivste und interessanteste Altersgruppe für den Onlinehandel stellen die 19- bis 35-Jährigen dar, die 60 Prozent der Käufer ausmachen.

Mobile Shopping: Asiatin mit Smartphone

Mobile Commerce liegt im Trend vorn

Gekauft wird in China vor allem über mobile Anwendungen, der Anteil liegt bei 70 Prozent. Eine userfreundliche Shopping-App ist für Händler also unverzichtbar. Relevant ist daneben die Produktpräsentation auf lokalen Marktplätzen – 90 Prozent aller Käufe erfolgen über Plattformen, die beiden größten sind Tmall von der Alibaba Group und JD.com.  Wichtig ist grundsätzlich die richtige Produktinszenierung – egal ob im Onlineshop, in der App oder auf Marktplätzen. Bei chinesischen Kunden punkten Händler mit detaillierten Produktbeschreibungen, einer großen Auswahl an Bildern sowie anschaulichen Produktvideos.

 

Facts im Überblick

  • Der Umsatz im E-Commerce Markt Asien beträgt 2018 voraussichtlich rund 726 Milliarden Euro
  • 56 Prozent aller Chinesen sind Internetnutzer
  • 60 Prozent der Käufer sind zwischen 19 und 35 Jahre alt
  • 70 Prozent des Umsatzes erfolgt über mobile Anwendungen
  • 90 Prozent aller Käufe erfolgen über Plattformen
  • Bezahlt wird meist bargeldlos mit Kreditkarte (73 Prozent), gefolgt von Paypal (33 Prozent), auch mobile Payment ist sehr beliebt
  • Chinesische Kunden sind außerordentlich markenbewusst
  • Größter Markt ist Fashion, gefolgt von Elektronik & Medien


Grenzübergreifender Warenverkehr in Russland steigt

Neben dem chinesischen ist für deutsche Händler vor allem der russische E-Commerce-Markt interessant, hier erlebt der grenzübergreifende Warenverkehr derzeit einen Boom. Die Internetanbindung wird stetig verbessert, mittlerweile liegt die Reichweite bei knapp über 70 Prozent. Russische Kunden bevorzugen kurze und übersichtliche Onlineshops und sind zu maximal vier Arbeitsschritten von der Anmeldung bis zum Bezahlen ihrer Bestellung bereit. Beliebte Plattformen sind Yandex Market, Lamoda oder KupiVip. Angeführt wird der Markt von Elektronik und Haushaltsgeräten, an dritter Stelle steht das Segment Fashion.

Facts im Überblick

  • Der Umsatz im E-Commerce-Markt Russland beträgt 2018 etwa 16.311 Millionen Euro
  • Deutschland ist nach China zweitgrößter Handelspartner
  • Die Internetreichweite liegt mittlerweile bei über 70 Prozent
  • Größter Markt: Elektronik und Haushaltsgeräte, gefolgt von Fashion
  • Online Zahlungsmethoden gewinnen langsam an Bedeutung, knapp 70 Prozent zahlen allerdings lieber Bar bei Lieferung
  • Russische Onlinekunden mögen es kurz und übersichtlich: Sie sind zu maximal vier Arbeitsschritten von der Anmeldung bis zur Bezahlung der Bestellung bereit

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